Donnerstag, 30. April 2009

Mal in ganz eigener Sache - Pokerabend

Am Montag Abend hatten wir mit ein paar Leuten von der Arbeit ein kleines Sit-and-Go Turnier (Poker, Texas Hold'em). 11 Spieler am Tisch und viel Spaß an der Sache waren dabei.

In der ersten Runde musste ich schon recht früh vom Tisch, ich glaube als dritter schon. Leider wurde das Spiel nach meinem Abgang dann doch ein wenig lahm. Da hat man direkt gemerkt wer am Tisch puscht. ;) Wenigsten wurde der Kollege erster, gegen den ich rausgeflogen bin. Hab gegen ihn rund 6500 Euro in Chips verloren, bei nem Startstack von 3000. War ne knappe Sache, aber egal. Zweite Runde liefs dann definitv besser. Hab mich erstmal ein wenig zurückgehalten und dann beim ersten größeren Pott ein wenig mitgemischt und abkassiert. Damit direkt mal um 50% meinen Stack erhöht, das fing gut an. Nach ein paar kleineren Potts hab ich dann einem Kollegen unterschätzt und ihm ein Double Up (Verdopplung seines Stacks) gegönnt. Zu dem Zeitpunkt war ich aber schon Chipleader mit fast 11.000. Gingen dadurch rund 1500 von mir an ihn.

Nach zwei oder drei Dingern im Stile Preflop (Setzrunde vor dem ersten Kartenlegen) Bet 500, ich Raise auf 1000, call - Flop Bet 500, ich Raise um 1500, Karten geschmiessen - Pot ist mir, gings dann erstmal etwas ruhiger weiter. Später gabs dann noch einer All-In, ich den Flop mit zwei Päärchen getroffen und geh natürlich mit, war ja niht mehr viel zum bezahlen. Der Turn bringt mir dann ein nettes Full House und ein weiterer geht All-In, kann ich auch nicht nein sagen, wenn man nur noch 15% des Potts bezahlen muss. Ende vom Lied ich bekomm den Pott und zwei weitere draußen. Muss hier aber erwähnen, die Situation, dass die Leuts dann doch ein wenig Angst vor meiner Spielweise bekommen hatten (kann gar nicht verstehen warum), schon gegeben war und danach noch mehr. Ich hatte mich halt nur noch an angemessenen Pötten beteiligt, da ich ja auch mit rund 24.000 im Stack eigentlich nicht mehr zu knacken war. Vor allem lief die Zeit ja auch für mich, da wir alle 15min die Blinds verdoppelt haben. Bei der Blindstufe 800/1600 war dann der Letzte auch noch fällig.

Ich hatte nen Run und habe viermal hintereinander mit mehr oder weniger Müll auf der Hand trotzdem gewonnen. Letzte Hand war bei mir Kreuz 2 und Pik 5 und was kommt... ne weitere 2 und ich gewinn mit nem Päärchen. Im Heads Up heißt es ja so schön "Any two cards can win!".

Jetzt aber genug rum geposed, als Fazit bleibt, es war ein schöner und spaßiger Abend. Ich war definitiv nicht der beste Spieler am Tisch, aber mit meiner Taktik am erfolgreichsten. Der unberechenbarste Spieler ist halt immer am gefährlichsten. :D

Dienstag, 28. April 2009

Tiefblickender Leserbrief in der M! (ex-Man!ac)

Habe eben erst einen Leserbrief auf der Maniac Seite gelesen, Titel "Mein verhinderter Amoklauf". In diesem Leserbrief (Online gepostet am 08.04.2009) geht es nochmal um das Thema "Amoklauf".

Der Autor ist danach selbst ein Opfer von extremen Mobbing in der Schule geworden. Jahrelang malträtiert durch die Mitschüler, unverstanden und im Stich gelassen von Eltern und Lehrern flieht er in Bücher und Videospiele. Läßt dadurch Dampf ab und schaltet die Realität aus, um nicht an die Schmerzen zu denken. Nach einer letzten Aktion sieht er auch keinen Ausweg mehr und will endlich ein Ende haben. Ein Glück, dass er seine Tat nicht umsetzen konnte und nun ein ausgeglichenes Leben führen kann. Es ist ein starker tiefblickender Brief und bringt einem die andere Seite, die des "Täters", ein ganzes Stück näher.


Ich empfehle jeden, der sich für das Thema interessiert und den Brief noch nicht kennt, einen Blick darauf zu werfen. Aber Achtung, es ist ein langer lesenswerter Text, nehmt euch ein wenig Zeit dafür.

Hier gehts zum Man!ac Leserbrief!

Montag, 27. April 2009

Gewalt in Spielen - interessantes Interview

Zum Thema Gewalt in Spielen gibt es ein nettes Interview Thorsten Fehr, seines Zeichens Neurowissenschaftler mit 3sat.neues. Interessante Erkenntnisse ergeben sich aus seiner Studie... schaut es euch einfach mal an.

Zum Interview!

Samstag, 25. April 2009

Part 2 - SEGA Mega Drive Ultimate Collection

Story of Thor war SEGAs Antwort auf Nintendos Zelda Reihe. Es handelt sich hier um ein sehr gut gemachtes Action-Adventure bei welchem, im Verhältnis zu Zelda, die Kämfpe etwas mehr im Vordergrund stehen. Der Plot in kurz, man spielt den Prinzen Ali, der ein magisches Armband findet, welches einen auffordert das Gegenstück und seinen Träger zu zerstören. Im Verlauf des Spieles findet man Dschinns die einem Zauber zur Verfügung stellen. Die werden teilweise benötigt um gestellte Aufgaben und Rätsel zu lösen. Grafisch gehörte Story of Thor mit seinem schönen Comic-Stil zu den besseren Spielen auf dem Mega Drive und ist in dieser Compilation definitiv eine der Perlen. Ein Anspielen lohnt sich hier auf jeden Fall.

Wenn wir schon mal bei den Adventures sind kommen wir auch direkt zu den kuriosen Titeln in dieser Sammlung, Ecco The Dolphin und Ecco II: The Tides of Time. Ich persönlich mochte die Spiele nicht, da es mir ehrlich gesagt viel zu öde war zu einschläfernden Hintergrundmelodien mit einem Delfin die Meere zu bereisen. Es sah damals zwar gut aus und war ein blendendes Beispiel für quasi Gewaltfreies Spielen (sieht man vom Umstand ab, dass man Fische jagen konnte und man mit Haien kämpfte), aber es war damals schon kein Reißer. Was man bei diesem Spiel aber gut verfolgen konnte, war der Teilweise große Unterschied in den Spielvorlieben bei Männlein und Weiblein - Ecco war eindeutig ein "Mädchenspiel". Historisch interessant, aber man muss es nicht unbedingt gespielt haben.

Shining in the Darkness war damals eines der ersten RPG für den Mega Drive. Spieltechnisch ähnelt es den zu der Zeit üblichen anderen Titel
n wie Dragon Quest & Co., Zufallskämpfe, Ego-Perpestive, 3-D gerenderte Dungeons sind alle mit an Bord. Es ist ein gutes RGP welches man sich gerne zu gemüte führen kann. Shining in the Darkness ist der erste Teil der Shining Reihe, die auf verschiedenen Plattformen veröffentlicht wurden. Einiges der Story findet man auch in den quasi Nachfolgern Shining Force I & II, die aber ein komplett anderes Gameplay bieten. Die beiden Shining Force Teile sind für Strategen sehr interessant, da man hier seine Heldentruppe in Taktischen Gefechten kontorlliert. Das Prinzip war damals noch relativ neu und wurde schon vorher mit der Fire Emblem Reihe eingeführt. In unseren Gefilden dürfte wohl Final Fantasy Tactics einer der bekanntesten Vertreter dieses Genres sein. In Shining Force ist man mit einer bis zu 14 -Köpfigen Truppe unterwegs, wobei man weit mehr Charaktere anheuern kann. Die überzähligen Kämpen warten im (später mobilen) Hauptquartier euf einen Einsatz. Wie so oft bei solchen Spielen machen aber nicht alle Kombinationsmöglichkeiten sinn, da sich auch hier nur eine begrenzte Anzahl der Figuren gut entwickeln. Durch den Fantasy-Plot hat man eine gute Abwechslung zwischen den Charakterklassen und Fähigkeiten und den passenden Gegnern. Auf jeden Fall mal anspielen, mich haben beide Teile zig Stunden bei der Stange gehalten und auch zum erneuten durchspielen animiert.

Knobelspass á la Tetris bietet Columns. Wie auch der GameBoy System-Seller wurde das Konzept von Columns zig mal in verschiedenen Variationen neu aufgelegt. Das Prinzip ist klar, farbige Edelsteine fallen in zufälliger 3er-Kombination von oben nach unten und müssen aufgelöst werden. Die macht man in dem man mindestens drei gleichfarbige Steine horizontal, vertikal und/oder diagonal kombiniert. Einfach und doch für einige Zeit fesselnd, leider nicht so genial wie Tetris zu seiner Zeit. In die gleiche Sparte fällt Dr. Robotnik's Mean Bean Machine, welches im Endeffekt nur ein schlechterer Klon von Dr. Mario ist. Ist nett, aber hat im Spielablauf mehr Haken als die Nintendo Variante.

Super Thundeblade ist etwas für die Space Harrier Fans, welches übrigens auch als Arcade Version freigespielt werden kann. Die beiden Spiele ähneln sich extrem, bis auf die Tatsache, dass man gegen Bosse in der Vogelperspektive spielt. Ansonsten spielt man primär aus der Verfolgerperspektive und schießt mit seinem Helikopter Kugeln und Raketen ab um sich seinen Weg durch die Levels zu bahnen.

Einen weiteren Blick ist Comix Zone wert, auch wenn es nicht zum Besten auf dem Mega Drive gehört. Die grundsätzliche Idee sich durch ein Comicheft Bild zu Bild durchzukämpfen, ist schon originell. Leider hapert es ein wenig an der Umsetzung, da die Steuerung ein wenig zu wünschen übrig läßt und dadurch der schon etwas härtere Schwierigkeitsgrad doch noch ein stück nach oben gezogen wird. Ein Blick lohnt aber schon wegen der guten Comicgrafik und dem ganzen Setting.

Alex Kidd in the Enchanted Castle ist eines der ganz frühen Spiele auf dem Mega Drive und das merkt man ihm auch an. Die Grafik erinnert doch noch sehr an das Master System und die Steuerung in Kombination mit der nicht gerade überragenden Kollisionsabfrage ist auch nicht unbedingt der Bringer. Es ist leider schade, dass dies der einzige 16-Bit-Ausflug von Alex Kidd blieb, da er ja auf dem Master System noch das Aushängeschild von SEGA war. Das klägliche Ende eines Konsolenhelden. Auch eher in die frühe Mega Drive Phase ist Decap Attack starring Chuck D. Head einzuordnen. In diesem Jump'n'Run spielt man eine kopflose Mumie die eine Unterwelt Armee und deren Anführer namens Max D. Cap (daher der Spielname DeCap Attack) bekämpft. Über dieses Spiel bin ich mir noch uneins. Auf dem Mega Drive hatte ich es nicht und in der Compilation habe ich es nur relativ kurz angespielt. Mit ein wenig Zeit könnte es Spaß machen, aber ich mag das nicht beschwören.

Dynamite Headdy ist ein weiteres Jump'n'Run. Mit der Möglichkeit verschiedene Köpfe mit unterschiedlichen Eigenschaften auf Headdy zu setzen, stellt es schon einen guten Ableger aus dem Genre dar. Die Steuerung sowie die Grafik gehen in Ordnung . Ein Blick kann sich für Genre-Anhänger lohnen. Vectorman 1 & 2 sind aus der Endphase des Mega Drive und das merkt man ihnen auch an. Mit vorgerenderter Grafik für Umgebung und Spielcharaktere wirkte das Spiel besser als jedes zuvor. Es war das Pendent zu Nintendos Donkey Kong Country, da beide grafische Tricks benutzen um besser auszusehen als es mit der jeweiligen Konsole eigentlich möglich war. Vectorman ist ein klassisches Jump'n'Shoot wie Mega Man und Gunstar Heroes. Der Hauptcharakter ist ein Orbot (eine Art Roboter) verfügt über eine Ball-Kanone, die durch Power-Ups geändert werden kann. Vectorman war mit recht voller Erfolg. Von Kritikern und Spielern gleichermaßen gelobt, gehörte es mit zu den letzten großen Hits auf dem Mega Drive.

Fazit
Es handelt sich vielleicht nicht um die ultimative Mega Drive Auswahl, aber sie kommt dem doch schon recht nahe. Auf jeden Fall sind extrem viele hochwertige SEGA Titel hier versammelt und es ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei. Die freispielbaren Extras in Form von Videointerviews der Game Designer und Producer einiger Spiele und den Freispielbaren Arcade und Master System Spiele geht in Ordnung. Wenn man bedenkt, dass man für 40,- € mehr als 40 Spiele erhält, die meist auch noch von sehr guter Qualität sind, dann bedarf es eigentlich keiner Überlegung. Die Collection gehört einfach in die Sammlung eines jeden Spiele-Fans.

SEGA Mega Drive Ultimate Collection - Teil 1

Freitag, 24. April 2009

Neue Anschaffung für die XBox360...

...wird dann wohl "The Chronicles of Riddick Assault on Dark Athena" werden. Das Game kam ja gestern in die Läden, doch leider kam ich nicht mehr vor Ladenschluss dazu mir das Teil zu schnappen. Denke also ich werde gleich noch zu nem MediaMarkt oder ähnlichem düsen und mir das Spiel mal mitnehmen. Wenn nicht heute, dann spätestens morgen. Was bisher von dem Titel zu sehen war, sah gut aus und die Demo war auch ganz gut. Gibt hier dann demnächst sicherlich einen Spielbericht dazu. ;)