Mittwoch, 10. Juni 2009

Gedankenspiele: PC Konfiguration

Nachdem ich schon länger über eine gute Konfiguration für einen neuen PC grübel, hab ich sie vielleicht jetzt endlich gefunden.

Vorab muss ich sagen, ich hole mir tendenziell eher alle vier bis sechs Jahre einen neuen PC und gehöre eher weniger zu den Leuten die ständig was Neues einbauen müssen bzw. wollen. Dementsprechend steht bei mir dann meist auch eher "zunkunftssicheres" Material auf der Liste, was meist auch ein wenig teuerer wird. Sagen wir es mal so, ein absolutes top Preis/Leistung-Verhältnis sieht anders aus. Mein aktueller PC hat jetzt schon ein wenig mehr als 6 Jahre auf dem Buckel und wirklich viel mitgemacht. Die einzigen Updates waren die Erhöhung des RAM und ein DVD-Brenner. Jetzt muss aber endlich mal was Neues her!

Die Konfig die ich mir bei Alternate zusammengestellt habe sieht wie folgt aus:
- CPU: Core 2 Quad Intel Core 2 Quad Q9550
- Lüfter: Scythe Mugen 2 SCMG-2000
- Mainboard: Sockel 775 XFX MB-N780-ISH9
- Arbeitsspeicher: 2x DDR2-800 OCZ DIMM 4 GB DDR2-800 Kit (bestehend aus je 2x 2 GB Riegel)
- Grafikkarte: NVIDIA GeForce GTX Gainward GTX285
- Sound: Creative X-Fi Xtreme Music UAA
- Festplatten: 2x 3,5 Zoll SATA Western Digital WD6400AAKS 640 GB
- DVD-Brenner: SATA LG GH-22NS
- DVD-Laufwerke: SATA LiteOn SOHD-16D2S
- Gehäuse: Midi Tower Lian Li PC-P60
- Netzteil: über 600 Watt Corsair CMPSU-620HX

Preis: 1.559,56 € inkl. Vista Home Premium 64Bit, neue Tastatur und Maus und Raid0 Konfig

Sparen könnte ich mir noch das separate DVD-Laufwerk, aber ich persönlich bin kein Freund von vielen Lesezugriffen über den Brenner und außerdem kostet das Teil sowieso fast nichts. Die 8 GB RAM sollten erstmal ne Zeit lang reichen. Gut, für die meisten Spiele bringt das vorerst nicht so viel, aber für Bild- und Videobearbeitung.

Bei XMX habe ich mir noch zwei ähnliche Systeme zusammengestellt. Einmal auf Basis des Q9550 und eins mit dem Core I7 920. Vorteil dort ist die verbaute Wasserkühlung und die CPU-Übertaktung "ab Werk". Nachteilig ist die eher kleinere Komponenten-Auswahl bei der Systemkonfiguration. Beim Q9550 System fehlen mir die 8 GB RAM, aber ansonsten kommt es recht gut an meine Alternate-Konfig ran und liegt Preislich mit ca. 1.470,- € (inkl. Vista 64Bit, Maus & Tastatur) sogar drunter. Beim I7 920 System sind mir dann irgendwie die Kosten auf rund 1.850,- € explodiert, was mir aktuell einfach zu teuer ist. Ich hatte mir vorab eine Grenze von ca. 1.500,- gesetzt, weshalb wohl ein Core I7 System ausfällt.

Nach längerer Überlegung habe ich mich auch zu einer GeForce GTX 285 entschieden, da diese Karten nach meinem Geschmack aktuell einfach besser dastehen als die Radeon equivalente. Die Radeon HD 4870 X2 ist zwar schnell, aber heiß, laut und hat die üblichen Probleme von Multi-GPU Karte (Thema Mikroruckler, etc.). Für mich heißt es also Single-GPU Karte, die Schnell ist und noch ein wenig Luft hat. Mit so einer Voraussetzung führt kaum was an der GTX 285 vorbei. Außnahme wäre vielleicht noch die übertaktete GTX 275 von Zotac, aber ich mag dann doch lieber eine Nummer größer. Nach Tests, bricht die GTX 275 in hohen Einstellungen auch mehr ein, als die GTX 285.

Naja, ich werde nochmal über die Konfig schlafen und mich morgen nochmal ein wenig umschauen, ggf. finde ich ja doch noch was besseres. Mein Gefühl tendiert aber schon sehr stark zur Alternate Zusammenstellung.

Dienstag, 9. Juni 2009

Crysis 2 für Konsolen

Nachdem ja letzte Woche auf der E3 bekannt wurde, dass Crysis 2 auch für die XBox 360 und die PS3 kommen soll, steigt die Spannung. Die neue CryENGINE 3 kann nun auch mit der aktuellen Konsolengeneration umgehen und zieht in diesem Bereich endlich mit der Unreal Engine von Epic Games und id Softwares Quake Engine gleich. Auch wenn das vorher schon bekannt war, konnte man noch lange nicht davon ausgehen, dass Crysis 2 auch für Konsolen umgesetzt wird. Ist auf jeden Fall ein gute Nachricht.

Das sich Crytek mit der technischen Leistung seiner Engine nicht verstecken braucht, hat man ja nun schon öfters gesehen. Optisch gefallen mir die Spiele auf dieser Basis ein wenig mehr, auch wenn es im Vergleich zur Spielemasse mit Unreal Engine-Gerüst noch recht wenige sind. Trotzdem gehört die CryEngine absolut zu den weltweiten TOP-3 und braucht keinen Vergleich zu scheuen. Die Option für quasi alle Plattformen entwickeln zu können sollte die Attraktivität der Technologie enorm steigern. Dann hieße es in mehr Spielen, Technik aus Deutschland, was den Standort bestätigen würde. Dabei gilt natürlich als Voraussetzung, dass die "Killerspieldebatte" nicht allem einen Strich durch die Rechnung macht.

Wenn man an Crysis denkt, dann weiß man wie hart die Systemanforderungen sind. Rund 1,5 Jahre nach der Veröffentlichung haben die meisten PCs immer noch Probleme, wenn man die Details hochschraubt. Das gleiche gilt sicherlich auch wieder für Teil zwei. Für die Konsolenvariante von Crysis 2 werden aber sicherlich die grafischen Gimmicks nach unten gedreht. Schließlich ist die neue Engine für kommende High-End-PCs ausgelegt und mit denen können die 360 und PS3 einfach nicht mehr mithalten. Crytek wird beide Konsolen sicherlich bis an die Grenzen treiben, was ein optisches Festmahl auf alle Fälle garantieren sollte! Angesetzt ist die Veröffentlichung für 2010, aber man weiß bei so Projekten ja nie. Lieber ausgereift und später, als früher und buggy ohne Ende.

In diesem Sinne, are you ready for your Crysis?!

Samstag, 6. Juni 2009

Peter Molyneux: Creative Director bei Microsoft

Die Nachricht muss ich wohl echt überlesen haben, Asche auf mein Haupt. Ist doch einfach zu cool, Peter Molyneux ist seit März diesen Jahres Creative Director der europäischen Microsoft Game Studios. Gut, was bedeutet das nun für uns Spieler und fürs Business? Ganz klar, fürs Erste nicht viel... aber hoffentlich in der Zukunft!

Was wird er also machen! Als erstes er bleibt weiterhin Chef von den Lionhead Studios und wird somit weiterhin an den aktuellen Projekten mitwirken. Als Creative Director für die Microsoft Game Studios in Europa soll er aber helfen die Entwicklung von Spielen voranzutreiben. Dies gilt nicht nur für die Microsofteigenen Studios sondern auch für Entwickler die anhängig sind, also MS als Publisher nutzen oder im Auftrag von MS Projekte bearbeiten.

Wie im Artikel/Interview auf www.gamesindustry.biz zu lesen war, wird es also keine 10 Peter Molyneux Spiele geben, sondern er versucht sicherzustellen, dass auch kleine Interessante Ideen von kleinen Studios umgesetzt werden und auf dem Markt erscheinen. Es geht also nicht darum Studios wie Rare zu sagen was gut und was schlecht ist, eher steht die Kommunikation zwischen den Entwicklern und den Entscheidern bei Microsoft im Vordergrund. Im Grunde genommen, wird er eine Art Schutzherr für innovative Spieleideen und hoffentlich auch Förderer der Qualität.

Eigentlich ist es ja naheliegend, da Molyneux sich schon immer durch Visionen und innovative Ideen auszeichnete. Einfach mal zurückdenken an Bullfrog-Zeiten in denen so Spiele wie Populous, Syndicate, Magic Carpet, Gene Wars und Dungeon Keeper rauskamen. Weitergeführt wird die Tradition mit den jetztigen Lionhead Studios und Black & White und Fable. Ich denke es kann nur positiv sein wenn jemand wie Molyneux so eine Position inne hat. Hoffentlich wird er nicht zu sehr von MS beschnitten und kann somit helfen für uns Spieler einen Gewinn an Vielfalt zu erreichen.

In diesem Sinne, alles Gute Peter, mach das Beste draus!

Donnerstag, 4. Juni 2009

David Carradine ist tot

Hab ich gerade per Mail als Info bekommen und möchte das Niemanden vorenthalten. David Carradine, bekannt als Star der Serie Kung Fu und Bill aus Tarantinos Kill Bill Vol. 2, ist tot in Bangkok aufgefunden worden. Der mittlerweile 72-Jährige Schauspieler soll wohl mit einem Strick um den Hals von einem Zimmermädchen entdeckt worden sein. Carradine war für die Dreharbeiten am neuen Film "Stretch" in Bangkok und fehlte wohl auch schon am Vorabend beim Essen mit dem Team.

Mehr Infos auf Spiegel.de oder auch gerne auf Bild.de, die bei sowas ja immer ganz weit vorne sind.

Packard Bell Viseo 224 WS DVI - 22" TFT-Monitor 16:10 Breitbild-Format

Wenn ich schon mit meinem letzten Post beim Thema Spiele-Hardware war, dann muss ich doch glatt mal was über meinen neuen Monitor schreiben. Na gut, neu ist relativ, aber im Verhältnis zu meinen alten Röhrenmonitoren (6 bzw. 8 Jahre, 19" & 20") ist der de facto neu. Seit ein paar Wochen steht bei mir auf dem Schreibtisch ein nett anzusehender 22" TFT im 16:10 Format von Packard Bell. Nach dem Packard Bell ja vor geraumer Zeit von Acer gekauft wurde, hat die Traditionsmarke nun eine leichte Richtungsänderung erhalten. Mittlerweile bekommt man auf Spieler ausgelegte Hardware für einen fairen Preis von Packard Bell, was man unter anderem an den guten Spiele-Notebooks aus der iPower-Serie erkennen kann.

Das Viseo 224 WS DVI ist ein gut verabeiteter Monitor den ich bei Saturn für gerade mal 140,- € erhalten habe. Gut die Ausstattung könnte besser sein, aber für den Preis konnte ich nicht Nein sagen. Erst wollte ich ihn "nur" als Übergangsmonitor nutzen, bis ich mir endlich mal nen anständigen HD-TV gönne, aber das Teil hat mich echt positiv überrascht. Die Anschlussmöglicheiten sind mager, es gibt je nur einen Anschluss für VGA und DVI, sowie einen Audio-IN für die integrierten 2x2 Watt Lautsprecher. Andere Monitore in der Preisklasse bieten aber auch nicht unbedingt mehr, vor allem nicht in der Kombination mit der Monitor-Größe. Die schlanke Umrahmung des Displays ist in einem schönen Schwarz in Glanzlack-Optik gehalten. Leider ist die Bedienung ein wenig umständlich, da sich die Knöpfe für die Einstellung an der Unterseite befinden. Das läßt sich aber leicht verschmerzen, denn mit dem digitalen DVI-Anschluss muss man kaum etwas einstellen muss. In der nativen Auflösung von 1680x1050px ist die Darstellung sehr scharf und lässt nichts zu wünschen übrig. Da ich aktuell kein Tool auf dem Rechner habe um die Reaktionsgeschwindikeit zu testen, vertrau ich mal der Herstellerangabe von 5ms. Nach mehreren Stunden spielen mit PC sowie XBox360 in verschiedenen Genres, konnte ich auch bei sehr schnellen Spielen keine Schlierenbildung feststellen. Dementsprechend stellt sich der Monitor als voll Spieletauglich vor. Auch in kleineren Auflösungen sieht das Bild noch sehr gut aus, auch wenn es ein wenig verwaschener wirkt, was aber normal ist. Aktuell habe ich noch nicht getestet wie die Bildqualität bei DVD-Filmen ist, habe aber große Hoffnung, dass die Qualität auf ähnlich hohen Niveau bleiben wird.

Die Verarbeitungsqualität läßt auch keine Wünsche offen. Alles ist sauber verbaut, und verschraubt, nichts klappert oder rüttelt und das Gehäuse fühlt sich sehr stabil an. Der Standfuß ist ausreichend dimensioniert um dem 4,8Kg schweren Monitor mehr als genügend Halt zu geben. Auch wenn die Halterung am Standfuß auf dem ersten Blick nicht ganz so vertrauenswürdig erscheint, so ist es doch erstaunlich fest. Das Display wackelt nur gering, wenn man daran rüttelt und kommt extrem schnell wieder in den Ruhezustand. Das habe ich schon ganz anders erlebt, z.B. mit den Dell-Monitoren bei mir auf der Arbeit, die gerne einen flummiartigen Effekt haben, sobald sie in Bewegung geraten. Das Display kann man in der Vertikalen hoch und runter neigen aber leider nicht auf der Horizontal-Achse nach links oder recht drehen, zudem ist das Display nicht in der Höhe verstellbar. Für mich stellt dies aber keinen größeren Nachteil dar, da durch den großzügigen Neigewinkel, auch so die richtige Platzierung schnell gefunden war. Der Blickwinkel geht mit rund 160° Horizontal sowie Vertikal absolut in Ordnung. Einzige Ausnahme dabei ist die Farbtreue, die nur in einem ca. 60° Winkel (horizontal) bzw. ca. 90° (vertikal) gegeben ist.

Zur gelieferten Austattung gehören das 22"TFT (effektiv 21,6"), 1x VGA-Kabel, 1x DVI-Kabel, 1x Stereo-Audio-Kabel, 1x Netzteil, gedruckte Kurzanleitung und eine CD mit Step-by-Step inbetriebnahme-Anleitung. Treiber für XP oder Vista werden nicht benötigt, das Betriebssystem erkennt ihn als Plug'n'Play Monitor mit der richtigen Auflösung. Alles in allem ist dieser Monitor eine klare Kaufempfehlung, da man extrem gute Qualität für einen niedrigen Preis erhält. Klar ist es kein High-End-Monitor und er kann keine Full-HD Auflösung, aber er ist absolut ausreichend für PC-Spieler. Konsolen-User finden spätestens mit dem VGA-Anschluss eine Möglichkeit und ist somit eine platzsparende und günstige Alternative. Falls man also aktuell einen Monitor für 140-160 € sucht und sich mit einer Auflösung von 1680x1050 zufrieden gibt, liegt man mit dem Packard Bell Viseo 224 WS DVI absolut nicht verkehrt. Für unsichere lohnt sich ein kleiner Praxistest bei einem Händler um die Ecke.

Die nackten Daten findet man auf der Produktseite des Viseo 224 WS. Hier auch noch der Link zur Händlerliste.